Ob bei einem schmerzhaften Bandscheibenvorfall, einer instabilen Wirbelsäule oder einer Verengung des Wirbelkanals (Stenose) eine Operation von Nöten ist, kann nur der Facharzt entscheiden. Diese Eingriffe werden unter Einsatz minimal-invasiver Operationstechniken durchgeführt, wenn konservative Therapien wie Schmerzmittel oder Physiotherapie nicht greifen. Operiert wird möglichst schonend für den Patienten mittels Mikroskop und spezieller Instrumente. Dabei entstehen nur kleine Einschnitte, die Muskulatur wird lediglich gedehnt. Das Gewebe kann sich deswegen nach der Operation sehr rasch wieder in seine ursprüngliche Lage zurückbilden und der Blutverlust ist gering.

Dr. Marinella Gugliotta und Dr. Abdussalam Khamis, Wirbelsäulen-Spezialisten der Neurochirurgie KSA, erläutern in ihrem Vortrag die Techniken der minimal-invasiven neurochirurgischen Wirbelsäulenchirurgie. Sie gehen auf häufige Krankheitsbilder wie Diskushernien oder Spinalkanalstenose ein und erklären deren operative Behandlung. Im Anschluss an den Vortrag beantworten und diskutieren die Referenten gerne Fragen.

Referenten:

Dr. med. Marinella Gugliotta, Oberärztin mbF, Neurochirurgische Klinik KSA

Dr. med. Abdussalam Khamis, Oberarzt mbF, Neurochirurgische Klinik KSA