Das Kantonsspital Aarau prüft derzeit ein Baufeld innerhalb des Spitalareals als Standort für einen Neubau. Die Idee basiert auf einer Machbarkeitsstudie zur geplanten Erweiterung des Hauptgebäudes. Interne und externe Expertengruppen beschäftigen sich mit der Finanzier- und Durchführbarkeit eines Zentralbaus.

Eine Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des bestehenden Hauptgebäudes gegen Osten und Westen zeigt auf, dass „die Basis für eine wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung des KSA nur über die Errichtung eines Ersatzneubaus für das Haus 1 geschaffen werden kann“. „Eine geeignete Fläche sehen wir im Perimeter um das Haus 35“, erklärt Sergio Baumann, Leiter Betrieb des Kantonsspitals Aarau. Diese Fläche beinhaltet Gebäude, deren Rückbau bereits geplant  (Haus 5) oder die durch ein Provisorium relativ einfach zu ersetzen sind (Häuser 10 und 11).

„Ein zentralisierter Neubau beinhaltet die Chance, betriebliche Abläufe zu optimieren und dadurch die Effizienz der Betriebsorganisation zu steigern und auf die Zukunft auszurichten“, erklärt Robert Rhiner, CEO des Kantonsspitals Aarau. „Auch wenn ein Neubau auf der investiven Seite einen grösseren Mitteleinsatz bedeuten könnte, werden die damit erzielten effizienteren Strukturen langfristig zu einer Kostenreduktion führen. Um hier Klarheit zu erhalten, prüfen interne und externe Finanz- und Baufachexperten die neue Variante auf ihre Umsetzbarkeit“, führt Rhiner weiter aus. 

„Das KSA will sich auf seinen umfassenden Versorgungsauftrag für die Bevölkerung des Kantons Aargau konzentrieren und benötigt dazu eine Infrastruktur, die heute wie in der Zukunft Bestand hat“, fasst Robert Rhiner die Anforderungen an das Kantonsspital Aarau zusammen. Bei einem positiven Schluss soll der mögliche Neubau in einem Gesamtleisterwettbewerb ausgeschrieben werden. Das KSA wird über die weiteren Projektschritte zum gegebenen Zeitpunkt informieren.