Beckenbodensenkungen gehören zu den häufigsten gynäkologischen Leiden von Frauen über 50. Wenn konservative Therapieoptionen wie Beckenbodentraining oder Pessarbehandlung ausgeschöpft sind, ist meist eine Operation angezeigt. Zunehmend werden diese Operationen minimal-invasiv, d.h. mittels Bauchspiegelung durchgeführt. Bislang wurde dabei fast immer auch die Gebärmutter mitentfernt.

Am KSA wird derzeit in einer Vergleichsstudie untersucht, ob diese Entfernung medizinisch notwendig ist. Das Team um Prof. Gabriel Schär und PD Dr. Dimitri Sarlos hat sich in den letzten 10 Jahren intensiv mit der Behandlung von Senkungsbeschwerden sowie den unterschiedlichen Operationsmethoden auseinandergesetzt und verschiedene Studien dazu durchgeführt. Die beiden Referenten werden über ihre weitreichenden Erfahrungen berichten

Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Referenten gerne Ihre Fragen.

Referenten:

_Dr. PD Dr. med. Dimitri Sarlos, Chefarzt Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie

_Prof. Dr. med. Gabriel Schär, Chefarzt Frauenklinik, Leitung Urogynäkologie & Beckenbodenzentrum