Sabine (34) und Leo (40) sind seit sieben Jahren ein Paar. Sie möchten gemeinsam eine Familie gründen. Bisher hat sich dieser Wunsch nicht erfüllt.

Eizellenqualität sinkt

«Ich würde diesem Paar empfehlen, sich professionelle Hilfe zu holen – denn die Eizellenqualität der Frau sinkt bereits ab 30 Jahren», sagt Dr. med. Cornelia Urech-Ruh, Leitende Ärztin des Kinderwunschzentrums im KSB. In einem ersten Schritt gehe es darum, herauszufinden, weshalb sich die Schwangerschaft bisher nicht einstellte – «und in einem zweiten Schritt wird in Absprache mit dem Paar die passende Therapie gewählt», so Cornelia Urech-Ruh. Diese reicht von einer medikamentösen Behandlung bei Eireifestörungen bis zur künstlichen Befruchtung (In-vitro-Fertilisation) bei gestörter Funktion der Eileiter oder eingeschränkter männlicher Fruchtbarkeit.

Bei –196°C auf Wartestation

Grosse Fortschritte wurden in den letzten Jahren in der Fruchtbarkeitserhaltung gemacht: So können heute nicht nur Spermien, sondern auch Eizellen kryokonserviert, bei –196°C aufbewahrt und in einem späteren Zeitpunkt wieder implantiert werden.

Hohe Erfolgsquote

In Sachen künstlicher Befruchtung hat das Kinderwunschzentrum des KSB über 20 Jahre Erfahrung. Im Jahresvergleich 2010 des Schweizer IVF-Registers (FIVNAT) wies es die höchste Erfolgsquote im Vergleich mit anderen Zentren auf. Bedeutet: Bei vielen Paaren wird das Wunschkind hier endlich Realität. Für Prof. Dr. med. Michael K. Hohl, Chefarzt und Leiter der Frauenklinik, kein Zufall: «Wir können auf ein sehr erfahrenes Ärzteteam zählen und verfügen über ein fortschrittliches Embryologie-Labor. Zudem ist unser Kinderwunschzentrum ISO-zertifiziert und eingebettet in ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem. »

Kontakt: Telefon 056 486 36 50, E-Mail: kinderwunsch@ksb.ch